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Visumverfahren

 

Grundsätzlich gilt:

Ausländer, die sich länger als 90 Tage oder zur Erwerbstätigkeit in Deutschland aufhalten wollen, benötigen für die Einreise grundsätzlich ein nationales Visum.

Ausnahmen

gibt es für Staatsangehörige

    • der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union
    • des Europäischen Wirtschaftsraums (Island, Liechtenstein, Norwegen)
    • der Schweiz
    • Australiens, Israels, Japans, Kanadas, Neuseelands, der Republik Korea und der Vereinigten Staaten von Amerika
    • von Andorra, Brasilien, El Salvador, Honduras, Monaco und San Marino (allerdings nur, sofern der Aufenthalt nicht vorrangig der Erwerbstätigkeit dient)

 

In allen anderen Fällen gilt:

  • Das nationale Visum für einen längerfristigen Aufenthalt ist vor der Einreise bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung (Deutsche Botschaft oder Generalkonsulat) zu beantragen. Das Visum-Antragsformular für einen langfristigen Aufenthalt (länger als 90 Tage) erhalten Antragsteller dort kostenlos.
  • Hierzu ein wichtiger Hinweis: In einigen anderen Ländern werden die entsprechenden Formularen direkt gegen Begleichung der üblichen Verwaltungs-/Bearbeitungsgebühr durch die Behörden abgegeben. Es kommen immer wieder Fälle vor, in denen vor den deutschen Auslandsvertretungen diese Formulare gegen Bezahlung von irgendwelchen Personen angeboten werden.Das entsprechende Visumformular kann jedoch kostenfrei heruntergeladen werden. Die bei dem “Kauf” bezahlte Gebühr ist also nicht die entsprechende Visumgebühr und damit verlorenes Geld.
  • Es bedarf dann grundsätzlich (zum Beispiel bei einem Nachzug von Familienangehörigen) der Zustimmung der jeweils zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland. Zuständig ist die Ausländerbehörde des Ortes, an dem nach der Einreise der Wohnsitz genommen wird.
  • Ist im Visumverfahren die Zustimmung der Ausländerbehörde erforderlich, kann das Verfahren bis zu drei Monaten dauern. Gelegentlich dauert es auch länger, besonders dann wenn noch weitere Behörden beteiligt werden müssen. Die Auslandsvertretung darf das beantragte Visum erst dann erteilen, wenn die Zustimmung der Ausländerbehörde vorliegt.

 

Die Anwaltskanzlei Dippel gibt Ihnen gerne Hilfestellung im Rahmen der entsprechenden Beauftragung bei dem Visumverfahren. Nehmen Sie Kontakt auf!