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Eckpunktepapier zur Fachkräfteeinwanderung

Wesentliche Inhalte des Eckpunktepapiers der Bundesregierung zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten

Die Bundesregierung hat ein Eckpunktepapier zur Einwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten vorgestellt. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass hier eine weitergehende Konkretisierung und Verbesserung bereits bestehender gesetzlicher Möglichkeiten vorgenommen werden soll. Es wird also nicht etwas völlig neues eingeführt, sondern bereits seit einiger Zeit bestehende Regelungen „verbessert. Wie die Umsetzung letztendlich aussehen wird, bleibt abzuwarten, da zunächst das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen werden muss.

Das Text  Eckpunktepapier Fachkräfte finden Sie hier.

 

Was wird sich ändern?

Wegfall der Vorrangprüfung bei Qualifizierten (Ausnahmen sollen bestehen bleiben); auch bei ausländischen Fachkräften mit qualifizierter Berufsausbildung demnächst Visum zur Arbeitssuche möglich; keine Beschränkung mehr der Zuwanderung nur auf Engpassberufe; Erweiterung der Qualifizierungsmöglichkeiten nach § 17a AufenthG auf der Grundlage ausländischer Qualifikation (Erlangung eines in Deutschland anerkannten Abschlusses); Vereinfachung der Vergleichbarkeitsanerkennung ausländischer Berufsausbildungen; Vereinfachung der Einreise zur Berufsausbildung; IT-Fachkräfte erhalten vereinfachten Zugang bei „ausgeprägten berufspraktischen Kenntnissen“; Klare Definition von Kriterien für einen verlässlichen Status Geduldeter, „die durch ihre Erwerbstätigkeit ihren Lebensunterhalt sichern und gut integriert sind“

Wichtig erscheint der Bundesregierung hierbei, dass eine Zuwanderung Unqualifizierter (weiterhin) nicht möglich bzw. gewünscht sein soll. Dies ist, anders als viele Menschen meinen, bereits seit längerem gesetzliche Grundlage und entspricht auch dem Anwerbestopp seit 1973.

 

www.bildungsmigration.de